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Homöopathische Mittel werden häufig als Globuli (Kügelchen), aber auch in Tablettenform oder Lösungen verabreicht. Den größten Bekanntheitsgrad haben wohl die“Arnica-Kügelchen“.

Dr. Samuel Hahnemann (*1755, +1845) kritisierte an den herkömmlichen Arzneimittel die teilweise heftige Nebenwirkungen. Er entwickelte eine besondere Heilmittelherstellung, die Potenzierung. Hierbei werden die Arzneistoffe (u.a. pflanzliche und tierische Produkte sowie Metalle) stufenweise verdünnt und verschüttelt. Zu seinem Erstauen reduzierten sich nicht nur die Nebenwirkungen und Erstreaktionen, sondern oftmals verstärkte sich die heilende Wirkung.

Homöopathika enthalten ab einer Potenzierung (Verdünnungsgrad) von D24 bzw. C12 nachweislich kein Wirkstoffmolekül mehr, sondern nur noch die feinstoffliche Energie (Informationen). Deswegen zählt Homöopathie zu den Informationstherapien.

Das richtige homöopathische Mittel ist quasi ein Verstärker oder bildhafter ausgedrückt eine Lesehilfe für den fast erblindeten (erkrankten) Organismus.
Dem Organismus werden in kleinsten Mengen Substanzen bzw. Informationen dargereicht, die ähnliche Symptome seiner aktuellen Erkrankung vorgaukeln (Ähnlichkeitsprinzip). Dadurch setzt sich der (vielleicht schon träge gewordene) Organismus wieder mit seiner Krankheit auseinander und erhöht seine Abwehrmechanismen. Da die Symptome des Mittels bald einfach verschwinden, hat der Körper dann eine größere Armee gegen die Krankheit. Im Endeffekt werden nur die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und dadurch kann der Körper und sogar die Seele wieder die Balance finden. Dabei kann wieder ein normales Energielevel erreicht werden.

Die Kunst besteht darin, das richtige Mittel in den zig Tausenden zu finden, dass der Erkrankung, aber auch dem Lebenswandel und dem Typ des Patienten entspricht.

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